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Bezirksregierung Düsseldorf
Dezernat 52
Cecilienallee 2
40474 Düsseldorf

08.03.2021

Betreff: Planfeststellung Deponie Lohmannsheide Az. 52.05-LOH-Z-158 – Einwendung gegen die geplante Deponie

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit wende ich mich mit Nachdruck gegen die geplante Deponie und erhebe folgende Einwendungen:

Ich bin durch das Vorhaben in meinen Rechten beeinträchtigt. Es verletzt in erheblichem Maße meine Lebensqualität, mein Recht auf Leben und Gesundheit sowie mein Recht an meinem Eigentum.

Im Einzelnen bin ich wie folgt betroffen:

Durch den Bau, den Betrieb und die Zufahrten zur Deponie werden wir Bürgerinnen und Bürger mindestens 15 Jahre lang erheblichen Beeinträchtigungen im Verkehr ausgesetzt sein.

Die schmale Grafschafter Straße ist als Zufahrt sowohl im Duisburger als auch im Moerser Gebiet überhaupt nicht geeignet. In weiten Streckenabschnitten fehlen hier sichere Fuß- und Radwege. Zusätzlicher LKW-Verkehr erhöht in unverantwortlichem Maß die bereits bestehende hohe Unfallgefahr. Eine Extremsituation besteht bei Unterfahrt der Bahntrasse: wenn sich hier zwei LKW begegnen, können weder Fußgänger noch Fahrradfahrer passieren.

Das vorliegende Verkehrsgutachten kann deswegen keineswegs als ausreichend aussagefähig betrachtet werden.



Durch den Bau, den Betrieb und die Zufahrten zur Deponie werden wir mindestens 15 Jahre lang erheblichen Beeinträchtigungen durch Lärm ausgesetzt sein.

Lt. UVP-Gutachten wird mit rd. 32.000 LKW An- und Abfahrten im Jahr gerechnet, das sind während der Betriebszeiten Montag bis Freitag (abzüglich Feiertage) etwa 128 LKW-Fahrten pro Tag bzw. 13 pro Stunde. Die in dem Lärmgutachten hierzu behauptete Unbedenklichkeit kann ich nicht anerkennen, da sie im Wesentlichen auf Jahres- bzw. Tagesmittelwerten beruht, die die aktuelle Störung und Belastung durch die einzelne Fahrt nicht berücksichtigt.

Das gilt für den auf der Grafschafter Straße zu erwartenden Verkehr, ganz besonders auch für den auf der Römerstraße zu erwartenden Lärm, der die Wohnsiedlung Eick-Ost empfindlich treffen wird. Die geringste Entfernung von Wohnhäusern zur Fahrgasse Römerstraße beträgt hier ca. 20m.

Das reine Wohngebiet in Meerbeck-Ost (Barbara-Siedlung, Planetensiedlung) und die Siedlung Baerl entlang der Grafschafter Straße mit niedrigen zulässigen Lärmgrenzwerten wurden nicht in die Untersuchung einbezogen, obwohl sie direkt beschallt werden.

Das vorliegende Lärmgutachten kann deswegen keineswegs als ausreichend betrachtet werden.



Bei der Beurteilung der Staubimmissionen wird auf den Grenzwert der TA- Luft für unbedenkliche Stäube abgestellt. Diese lässt eine Belastung von 0,35g/qm am Tag zu. Umgerechnet heißt dies auf 100 qm Grundstück etwa 12,8 kg Staubabwehung pro Jahr wären noch zulässig und dies über 15 Jahre!

Wenn die Stäube „unbedenklich“ seien, wieso sind dann die aufwendigen Maßnahmen zur Sickerwasserableitung und -aufbereitung erforderlich?

Der Betrieb eines UNIMOG mit einem „Wasserfass“ zur Befeuchtung des Schüttgutes ist vollkommen unzureichend, zumal die Maßnahme nur während des laufenden Betriebes sichergestellt werden kann. Nachts, am Wochenende sowie an Sonn- und Feiertagen findet keine Beregnung statt. Die zunehmenden Trocken- und Hitzeperioden der letzten wie der wahrscheinlich künftigen Jahre werden überhaupt nicht berücksichtigt. Das gewählte Referenzjahr 2016 zeigt nur die durchschnittlichen Niederschlagsmengen der früheren Perioden.

Gerade in den Hitze- und Hochdruckperioden ist mit starken Ost- und Nordostwinden zu rechnen, die insbesondere die Wohngebiete in Meerbeck-Ost mit Immissionen belasten.

Die Begrenzung der Fahrgeschwindigkeit auf der Deponie auf 10 km/h ist ein frommer Wunsch – wer kontrolliert denn das?

Das vorliegende Gutachten zur Staubentwicklung kann deswegen keineswegs als ausreichend betrachtet werden.



Alle Aussagen zum Grundwasser beruhen auf der Annahme, dass die bisher festgestellten Grundwassergleichen und -ströme weiterhin durch den permanenten und dauerhaften Betrieb der PAG Lohmannsheide nord-nord-östlich der Deponie gelenkt werden.

Fällt diese zeitweise aus oder würde gar endgültig abgeschaltet, lägen die Seen wie auch weite Gebiete von Baerl und Moers im Haldenabstrom mit entsprechenden Schadstoffeinträgen. Der Ausfall der PAG wurde im Gutachten nicht betrachtet.

Im Übrigen kann derzeit nicht davon ausgegangen werden, dass sich Haldenzustrom wie -abstrom immer in derselben Richtung bewegen. Die über längere Zeiträume kontinuierlich gemessenen Standortspiegelhöhen für die Grundwassermessstellen 1 – 10 (Anlage 6.3. des Gutachtens) zeigen deutlich höhere Spreizungen von rd. 2 m als die im Gutachten angenommenen (mittleren?) rd. 1,5 m zwischen Niedrig- und Hoch-Grundwasserständen.

In dem UVP-Gutachten werden bei der Aufzählung der „Anlagen- und betriebsbedingten Wirkfaktoren u.a. „Veränderungen des Bodengefüges durch Setzungen“, „Veränderungen von Grundwasserströmungen, -abständen und -qualität infolge von Setzungsmaßnahmen, vermehrte Schadstofffreisetzung aus schadstoffbelasteten Auffüllungsmaterialien unterhalb des Deponiekörpers durch verstärkten Grundwasserkontakt infolge deponieauflastbedingter Setzung“ genannt.

Die Auswirkungen der Deponie auf die vorgenannten Gefährdungspotentiale werden jedoch nicht annähernd hinreichend untersucht und benannt.

Schon jetzt treten neben bergetypischen Schadstoffen wie Sulfaten und Chloriden aus der bestehenden Halde und der Kiesauffüllung grundwasser- und gesundheitsgefärdende Stoffe wie PAK und Naphtalin (jeweils mit dem mehr als zehnfachen GWS= Geringfügigkeitsschwellenwert) sowie PCB, Cyanide und Phenol aus. Die angebliche Geringfügigkeit dieser Gefährdung wird ironischerweise mit der „potenziell geringen Reichweite“ des Abwasserstromes und ihrem nur gelegentlichen, lokal begrenztem Vorkommen begründet. In der Bodenprobe 8 b wurde sensorisch ein auffälliger Benzolgeruch festgestellt. Das aber ist der entscheidende Mangel des Hydrogeologischen Gutachtens (nachfolgend „Gutachten“genannt), das selbst feststellt:
„Eine genaue Auflistung und Lokalisierung der abgelagerten Stoffe ist heute nicht möglich“ (S. 37). Das Gutachten spricht also Beurteilungen aus, obwohl die Grundlagen dafür nicht gegeben sind.

Das liegt u.a. daran, dass gerade für den gefährdeten Bereich der Auskiesungsauffüllung viel zu wenige Bodenuntersuchungen durchgeführt wurden. Auch die LINEG hat zusätzliche Untersuchungen lt. Pressebericht vom 9.7.2019 gefordert.

Das Gutachten selbst räumt ein, dass z.B. die Darstellung des Auftretens von PAK im Grundwasser derzeit nur „einer groben Einschätzung“ entspricht, „da in weiterem Abstrom keine Grundwassermessstellen verfügbar sind.“ Es empfiehlt „für das Grundwassermonitoring in diesem Bereich die Einrichtung zusätzlicher Messstellen“ (S. 58).

Festzuhalten bleibt: Wir wissen, dass sich grundwasserschädliche Materialien sich in der vorhandenen Halde befinden, vor allem im Bereich der Auskiesungsauffüllung. Wir wissen aber nicht, wie viele und welche zusätzliche Schadstoffe dort bereits lagern.

Dabei ist bekannt, dass die Auskiesungsflächen bereits seit 1941 (tlw. parallel zur laufenden Auskiesung) verfüllt wurden. Das Gutachten nennt „Hochofenschlacke, Bodenaushub, Bauschutt, Schamottbruch, Schienenschotter, Waschberge, Erd- und Bodenaushub, Mauer- u. Betonreste, unschädliche Abfälle der Eisen- und Stahlindustrie“ (S. 18) wie auch „Abfälle aus Industrie-Recycling-Betrieb“ (S. 84, nicht weiter definiert).

Dass die Abfälle „unschädlich“ seien, bezieht sich lediglich auf die jeweiligen Genehmigungen. Ob sie es tatsächlich waren, wurde nicht untersucht.

Die historische Erkundung durch das Planzentrum Umwelt enthält durchaus Hinweise auf konkrete Verunreinigungen.

Dokumentiert wurden Anzeigen und Verstöße der Auskiesungs- und Verfüllungsunternehmen gegen Auflagen und Genehmigungen. Eine Quelle berichtet von der Ablagerung von Trümmerschutt (Benzol!) aus dem nahegelegenen zerbombten Treibstoffwerk. In dem Baggersee ging beispielsweise ein dieselbetriebenes Motorschiff unter, auf dem Gelände der Kiesbaggerei befand sich zeitweise eine Tankstelle, der mit Bauschutt u.a. Materialien aufgefüllte Seeteil wurde als hochbelastet betrachtet, war biologisch tot und wurde durch einen Damm von dem mit Bergematerialgefüllten Seeteil abgetrennt. Die Fa Industrie-Baustoffe Weber als Nachfolgerin der Fa Guidon (Inhaberin der Verfüllungs- bzw „Absturzgenehmigung“ von 1954) betrieb seit 1959 neben der Kiesbaggerei einen umfangreichen „Hüttenschuttaufbereitungsbetrieb“ aus Produktionsbetrieben u.a. von Duisburg (Thyssen, Mannesmann, Berzelius!) und Gelsenkirchen (Grillo). Die roten und grauen Schlacken durften nicht in „das Baggerloch eingefüllt werden, da sie zu viele lösliche Stoffe enthalten“ (S. 15). Jetzt werden sie durch die Deponieaufhaldung evtl. ins Grundwasser gedrückt (sh hier zu b)).

Die Grundwassergefährdung durch deponieauflastbedingte Setzungen wird völlig unzureichend untersucht und mangelhaft dargestellt. Zum einen ist die Setzungsprognose schon im Ansatz fehlerhaft, weil die Materialien insbes. der Kiesauffüllung gar nicht hinreichend bekannt sind. In diesem Zusammenhang sei darauf verwiesen, dass z.B. mehrere Probebohrungen nicht bis zur vorgesehenen Tiefe durchgeführt werden konnten, weil die Bohrung auf nicht überwindbare Hindernisse stieß.

Selbst wenn man die Setzungsprognose als zutreffend unterstellt, folgt hieraus ein erhebliches Gefährdungspotential:
„Aufgrund der im nördlichen Teilgebiet ... bereits vorgefundenen Material- und Grundwasserbelastungen, überwiegend durch PAK, besteht vor allem hier das Potenzial einer zusätzlichen Grundwasserbelastung durch eine Setzung. Derzeit liegt eine Auskiesungsauffüllung in den betrachteten Bohrungen mir einer Mächtigkeit von 2.8 – 7,4 m (einschließlich der saisonalen Grundwasserschwankungen von bis zu ca. 1,5 m) im grundwassererfüllten Bereich. Die prognostizierte Setzung der Basis der Auskiesungsauffüllung ... führt unterBerücksichtigung der Kompaktion in diesem Teilgebiet zu einer Zunahme der mit dem Grundwasser in Kontakt stehenden Materialsäule ... um <0,5 (nördlicher Rand des Teilgebietes) bis 1,2 m (südlicher Rand des Teilgebietes, Bereich der größten Setzungsbeträge).“ (Gutachten S. 84)

Das bedeutet, dass auch die o.g. „Roten und Grauen Schlacken“ aus dem Hüttenschuttaufbereitungsbetrieb, die wegen ihrer „löslichen Stoffe“ nur oberhalb der Baggerseefläche gelagert werden durften, durch die Setzung jetzt ins Grundwasser gelangen.

Es soll hier nicht unterstellt werden, die „Roten Schlacken“ seien identisch mit der „Kieselrotasche“ aus der Kupferproduktion, deren Dioxin-Gehalt in den 1990er Jahren entdeckt wurde. Aber angesichts der nahegelegenen Duisburger Kupferhütte kann auch das nicht ausgeschlossen werden.

Obwohl das Gutachten selbst die Setzung beschreibt und sich mit dem hieraus resultierenden Gefährdungspotential auseinandersetzen müsste, fehlt eine entsprechende Analyse. Stattdessen werden ausführlich die positiven Wirkungen der (neuen) Deponie mit ihren Abdichtungen und Sickerwasserableitungen beschrieben, die dazu führen, dass die Sickerwassereinträge der alten Halde und Kiesgrubenauffüllung zurückgehen. Auch die Auswirkung der Kompaktion (Zusammenpressung) der alten Ablagerungen zwischen Basisabdichtung neue Deponie und Grundwasser werden nicht adäquat behandelt. Die Behauptung, „diese Schichten weisen auch nach der Kompaktion noch ausreichend große Porenhohlräume auf, um das ggf. durch Kompaktion ausgepresste Sickerwasser wieder einzuspeichern und weiterhin zurückzuhalten“ (S. 94), ist durch nichts belegt. Angesichts nicht ausreichender Probebohrungen kann das auch gar nicht nachgewiesen werden. Zudem ist eine solche Behauptung für die direkt über der (wechselnden) Grundwasserebene liegenden Schichten nicht nachvollziehbar. Denn wohin soll das ausgepresste Sickerwasser denn fließen, wenn nicht in die darunterliegenden „Perkulationsräume“ des Grundwassers?

Das Gutachten zu Grundwasser und Setzung spricht also Beurteilungen aus, obwohl die Grundlagen dafür nicht gegeben sind. Es kann deswegen keineswegs als ausreichend aussagefähig betrachtet werden.



Durch die Deponie, insbes. die durch die aufhaldungsbedingten Setzungen, werden die Grundwasserzuflüsse in die nahegelegenen Seen (Waldsee und Baggersee) negativ durch höhere Schadstoffeinträge beeinflusst. Beide Seen sind bezüglich des Grundwassers aus dem Haldenbereich von der permanenten und dauerhaften Pumpleistung der PAG Lohmannsheide abhängig. Fällt diese zeitweise aus oder würde gar endgültig abgeschaltet, lägen die Seen wie auch weite Gebiete von Baerl und Moers im Haldenabstrom mit entsprechenden Schadstoffen.

Waldsee

Laut Gutachten ist eine „Beeinflussung der Wasserqualität des rund 750m nordwestlich der Bergehalte gelegenen Waldsees nicht zu erwarten … allenfalls ein geringer Anteil des Grundwassers aus dem Nordteil der Halde könnte kurzzeitig (niedrige Grundwasserstände) und in geringem Maße in Richtung des Waldsees strömen“ (S. 97). Gerade der nördliche und nordwestliche Teil der Auskiesungsfläche ist mit besonders wassergefährdenden Materialien aufgefüllt. Angesichts des Klimawandels ist mit häufigeren geringen Grundwasserständen zu rechnen.

Baggersee Lohmannsheide

Der Baggersee auf Baerler Gebiet ist Teil der ursprünglichen Auskiesung, ist von dieser aber glücklicherweise getrennt und hat derzeit Badewasserqualität (Gutachten S. 74). Grundwasseranteile aus dem Haldenabstrom, die (mit den darin enthaltenen Schadstoffen!) „unter natürlichen Fließbedingungen möglicherweise in den Baggersee fließen würden, werden durch die PAG Lohmannsheide umgelenkt und strömen dementsprechend am Baggersee vorbei“ (Gutachten S. 97). „Lediglich bei vergleichsweise geringen Grundwasserständen ist ein zeitweiser Grundwasserstrom aus diesem Bereich“ (Messstelle GWM 5) „in Richtung des Baggersees möglich“ (Gutachten S. 75). Angesichts des Klimawandels ist mit einer deutlichen Zunahme dieser Gefährdungslagen zu rechnen.

Das Gutachten zu den Seen schildert Beeinträchtigungen der Wasserqualität nur im Fall von niedrigem Grundwasserstand. Es lässt allerdings außer Betracht, dass aufgrund des Klimawandels auch der Grundwasserstand in größeren Zeiträumen niedrig sein wird. Es kann deswegen keineswegs als ausreichend aussagefähig betrachtet werden.



Luftbilder von 1945 und 1948 zeigen, dass die Auskiesung und angrenzende Flächen im Krieg von Bomben getroffen wurde. Das Schreiben der Stadt Duisburg vom 13.2.2019 bestätigt „Anhaltspunkte für eine mögliche Existenz von Kampfmitteln, welche eine Überprüfung vor Ort notwendig machen.“

Weder im Antrag der DAH noch im UVP-Gutachten finden sich Angaben, wie mit diesem offenkundigen Gefährdungspotential umgegangen werden soll. Dabei liegt es nahe, dass schon bei den vorbereitenden Arbeiten (Rodung, Profilierung, Sickerwasserrigolen, Erdwälle ...) durch Eingriffe in den vorhandenen Bestand und die eingesetzten Maschinen Erschütterungen und andere Einwirkungen auf dort lagernde Kampfmittel erfolgen. Erst recht sind solche Einwirkungen bei der Aufhaldung und die damit verbundenen Setzungen und Kompaktionen zu erwarten.

Etwaige Explosionen könnten die Basisabdichtung zerstören, weitere Schadstoffe freisetzen und ggf. Menschen, Tiere und umliegende Gebäude beschädigen. Auch ohne Explosion ist die Freisetzung von Schadstoffen (Phosphor u.a.) in den Kampfmitteln durch Korrosion oder mechanische Zerstörung der Außenhülle zu befürchten.

Wir empfinden es als hochgradig verantwortungslos, eine Deponie aufhalden zu wollen, ohne die dort verorteten Blindgänger vorher aufgespürt und entschärft zu haben.



Ich bitte, meine Daten nicht an Dritte weiterzugeben. Diesbezügliche Angaben in Listen etc. sind zu schwärzen.

Im weiteren Verfahren lasse ich mich vertreten. Die Vollmacht füge ich in der Anlage bei.



Ich erteile die Vollmacht, dass ich bei Verhinderung beim Erörterungstermin vertreten werde. Diehe hierzu die Anlage: Vollmacht für meine Vertretung in dem Planfeststellungsverfahren Deponie Lohmannsheide Az. 50.05-LOH-Z-158




Ich bitte um Einbeziehung meiner Einwendungen im weiteren Bewertungsprozess des Planfeststellungsverfahrens.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift